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Großziethen - "Verhaltensmuster
wie Verständigung und Toleranz verschwinden" - diese
Tendenz ordnen die Nürnberger Künstler Johannes und
Guido Häfner ihren Figuren zu, die seit dem Wochenende in
der Großziethender "Galerie EinStein" zu sehen
sind.
"Königskasper und Co." hat Guido Häfner (30) seine Gestalten
aus Flachstahl genannt. Ein "Kopfrüssler", der zwar Konflikte
aufspürt, aber sie nicht kritisiert, oder der "Musterknabe", das
naive, ausgelassene Einzelkind. Vorbild dieser "Familie", die Johannes
Häfner (38) in Acryl umgesetzt hat, ist Olimpia, die heitere bewegliche
Figur aus E.T.A. Hoffmanns Erzählung "Der Sandmann". In die Gliederpuppe,
einen Automaten ohne eigenen Verstand und Kritikfähigkeit verliebt sich
der junge Student Nathanael. Der jüngere Häfner hat ihr einen Monitor
als Kopf aufgesetzt und damit die Unfähigkeit zur Kommunikation ausgedrückt.
Bei dieser Ausstellung zeigt Galeristin Monika Krüger erstmals Kunstwerke
im Freien. Zu sehen ist die Exposition bis zum 30. Juli, mittwochs
bis freitags von 16 bis 19 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung (033
79 / 44 51 73) in Großziethen, Schillerstrasse 5.
huk
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