Galerie EinStein

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Zur Presseartikel-Übersichtsseite Kleine Figuren voller Verletzlichkeit
Eine Berliner Künstlerin zeigt ausdrucksstarke Figuren
21. April 1999
Berliner Morgenpost
     
 

BM Großziethen - Ihre Arbeiten sprechen eine starke Sprache: Verletzlichkeit, Stolz und Lust bestimmen Malerei und Skulpturen der Berliner Künstlerin Nänzi. Ihre "kleinen Figuren und Bilder" sind noch bis zum 21. Mai in der Großziethener Galerie "EinStein" zu sehen. "Sie ist eine ungewöhnliche Frau, die bereits bemerkenswerte Erfolge hat", beschreibt Eigentümerin Monika Krüger die Meisterschülerin der Berliner Hochschule der Künste. Seit 1980 beschäftigt sich Nänzi, bürgerlich Sybille Reichert, mit ausdrucksstarken Figuren, die nie glatt und perfekt, sondern kantig, verwundet oder verstümmelt sind.

Meist stehen Frauengestalten im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung. Die Materialien wechseln dabei ebenso wie die Darstellungsformen. Mal ist es eine fast naturalistische Alabaster-Skulptur wie bei der "Frau auf Ein' Stein", mal sind es stärker verfremdete Bronzeplastiken.

Mit dem künstlerischen Erfolg ihrer Galerie kann Monika Krüger zufrieden sein. Ärger droht der Großziethenerin unterdessen von unerwarteter Seite. Weil ein Berliner Kaffeehaus seine Namensrechte verletzt sieht, soll die Galerie "EinStein" zwangsweise umbenannt werden. "Ich habe sehr deutliche Schreiben bekommen, ohne daß vorher jemand mit mir gesprochen hatte", ärgert sich Monika Kruger. Die Berliner Gastronomen hätten ihr nicht nur unter Strafandrohung die Weiternutzung des Namens untersagt, sondern "ich sollte auch gleich Anwaltskosten zahlen". Sie will jetzt die Angelegenheit durch einen Patentanwalt prüfen lassen. "Mal sehen, wer wirklich ältere Rechte hat."

Galerie "EinStein", Schillerstraße 3, Großziethen. Geöffnet von Mittwoch bis Freitag, 16 bis 19 Uhr.



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