Galerie EinStein

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Zur Presseartikel-Übersichtsseite Mit EinStein zog Kunst in Großziethen ein
Bereits die zweite Ausstellung seit Gründung der Galerie
Februar 1999
Blickpunkt
     
 

Großziethen - Die Galerie EinStein in der Schillerstrasse von Großziethen, wo vor dem Haus Nr. 3 ein etwas sechs Tonnen schwerer Findling liegt, hat eine erst kurze, aber schon recht erfolgreiche Geschichte. Der zweite Monat ihres Bestehens ist gerade vorbei, schon hat Monika Krüger den zweiten Künstler für eine Ausstellung gewinnen können. Der 38jährige Maler Ralf Lentering aus Soest/Nordrhein-Westfalen zeigte fünf Wochen lang (die Ausstellung endet heute) seine Gemälde in Öl und Acryl und hat inzwischen darüber mit interessierten Galerie-Besuchern diskutiert. Emotionale Impressionen will er sichtbar machen, durch einen gegenständlichen Symbolismus Brücken zum emotionalen Raum des Betrachters schaffen.

Großziethen und Kunst - vor zehn Jahren war daran nicht zu denken. Die DDR hatte den Ort so gut wie vergessen. Fast die einzige Sorge, die man sich machte, galt der Sicherung der Grenze. Seit deren Wegfall expandiert die Kommune. Gewerbeansiedlung und Wohnungsbau ließen die Einwohnerzahl auf fast 5000 steigen.

Daß Großziethen nun eine Galerie hat, ist in erster Linie Monika Krüger zu verdanken. Wie auch ihr erster Aussteller Kurt Wobst stammt sie aus Berlin. Malen und Zeichnen gehörte seit ihrer Kindheit zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, doch erst nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben konnte sie sich voll der Malerei widmen und eigene Bilder vorweisen. Der Erfolg, der sich damit einstellte, machte Mut. Auch das Glück stellte sich ein: Als im Nachbarhaus Räumlichkeiten frei wurden, ließ sie diese zu einer Galerie umbauen und sich gleichzeitig ein Atelier einrichten. "Ich möchte jungen Künstlern jeder Richtung ein Podium außerhalb des etablierten Kunstbetriebs bieten", sagte die 55jährige dem BLICKPUNKT. Mit der Farbenfreude und Gestaltung ihrer Werke kann man sie dem Expressionismus zurechnen. Ihre Motivation für die Galerie besteht auch darin, "daß man hier Kunstwerke zu erschwinglichen Preisen kaufen kann - gerade für junge Künstler ist das wichtig, zur Bewertung ihrer Arbeit und zur Selbstbestätigung."

Interesse zeigte Monika Krüger Mitte Januar, als Amtsdirektor Dr. Udo Haase mit einem alten Bekannten aus der Mongolei aufkreuzte und somit mit der Partnerschaft des Amts mit einem Bezirk der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaater ein unerwartetes Licht aufsetzte. Der Maler und Grafiker Namchalzerengijn Santschir wurde sich mit Galeristin und Amtsdirektor einig, im kommenden Herbst über 50 Werke bei EinStein auszustellen. gok



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