Galerie EinStein

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Großziethen hat eine Galerie
Dezember 1998
Märkische Allgemeine
     
 

Großziethen. "Galerie EinStein" ist seit kurzem an den Wochenenden in der Schillerstrasse 5 zu lesen. Ein hoch aufgerichteter Granit im Garten ist das Markenzeichen: Ein Stein. Leicht zu merken. Hier ist die Wirkungsstätte von Monika Krüger. Sie hat sich viel vorgenommen, was die Künste allgemein betrifft.

Leicht wird der Besucher durch die zwei weißen Häuser, die Mauer aus mächtigen Fedsteinen und das friesische Tor in den Norden versetzt. Dabei sind beide Krügers dort nicht beheimatet, fühlen sich aber angezogen. Monika Krüger hat, was ihr Vorhaben anbelangt, in ihrem Mann den besten Partner. Weil sich beide als Vermieter nicht geeignet fühlen, haben sie das kleine, doch geräumige Haus neben ihrem Wohnhaus in eine Galerie verwandelt. Monika Krüger, die selbst malt, möchte "als Galeristin jungen Künstlern oder solchen, die noch keine Plattform gefunden haben", eine solche bieten. Dabei sei das Kommerzielle für sie von gänzlich untergeordneter Bedeutung. Lediglich selbst tragen müsse es sich. Sie will keine Gebühren von den Ausstellenden, nur gewisse Prozente von verkauften Arbeiten. Zeigen wird sie aber nur, was ihr selbst gefällt. Sie hofft auf Angebote, wählt vorerst im Internet die Künstler aus.

Gegenwärtig sind Bilder von Kurt Wobst zu sehen. Aquarelle, Gouachen sind die vorwiegenden Techniken des Malers. Da sind Ausschnitte märkischer Landschaft wie solche aus Polen und Frankreich zu sehen, aber auch Stimmungen, beispielsweise "Im Sturm", "Regenstimmung" oder auch der Urknall, "Schöpfung" genannt. Einige Werke sind bereits verkauft.

Der große Raum mit den weißen Wänden ruft direkt nach Bildern und Betrachtenden. In dem geräumigen Erker mit Blick auf den Garten befindet sich Monika Krügers Arbeitsplatz. Wer bei der Galeristin malen möchte, kann kommen. Doch sie möchte mehr. "Ich habe ein solches Atelier für mich allein nicht verdient", sagt sie. "Den Erker könnte ich zur Bühne machen", plant sie. Hier sollen Lesungen stattfinden, könnte man Musik machen. Ein Großziethener Kulturzentrum ist im Entstehen, wie es seinesgleichen bisher sucht. Bürgermeister Joachim Wolff sieht es mit Wohlgefallen.
Elfriede Steyer

 

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