Galerie EinStein

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Ton-Figuren im malerischen Landschaftsgarten
Besucher aus Berlin staunt über das Angebot vor den Toren der Stadt

18. Juli 2005
Märkische Allgemeine
     
 

Großziethen - Für eine ungewöhnliche Symbiose sorgte am Sonntag die Malerin Monika Krüger in ihrer Galerie "EinStein", die nach einem großen Findling im Garten ihres Grundstücks genannt wurde. Sie beteiligte sich mit der Präsentation von Kunstobjekten und Werken am "Tag des offenen Ateliers" und gleichzeitig an der Aktion des Urania-Vereins, die zum Besuch von rund 40 offenen privaten Gärten in Berlin und Brandenburg einlud. Galerie und Garten waren somit Schau- und Gesprächsort für Künstler und Besucher.

Im rund 2000 Quadratmeter großen Landschaftsgarten mit Walnussbaum und vielen Nadelhölzen ziehen unter anderem ein alter Springbrunnen, ein japanischer Steingarten mit chinesischem, bemalten Tonkrieger und ein Eisenpavillion die Blicke auf sich. Zahlreiche Kunstobjekte aus Ton und Metall vervollständigen das Ambiente. "Ich komme aus Marienfelde und bin ganz überrascht, dass man vor den Toren der Großstadt und der eigenen Wohnungstür solch ein Angebot findet", sagte eine Besucherin.

Die Großziethener Malerin bot gleichzeitig der Berliner Tonkünstlerin Maria Berberich reichlich Raum zur Präsentation ihrer Werke. Sie war mit drei verschiedenen Tonobjekten nach Großziethen gekommen und musste viele Fragen beantworten. Besonders eindrucksvoll war ihr Werk "Ins Gras gebissen". Es zeigt Tonköpfe mit leidenen Gesichtsausdrücken, Krieger aus den verschiedenen Epochen. Ein Inkagesicht ist ebenso dabei wie ein Römerkopf oder ein Totenschädel unter einem Stahlhelm. "Die Arbeiten zu diesem Werk begann ich 1999 als Antwort auf die Vorgänge in Kroatien, Afghanistan und dem Irak", erzählte die Künstlerin. Ganz anders, heiter und fantasievoll, dagegen ihr Objekt "Familienausflug", das eine fliegende Familie mit ausgebreiteten Armen darstellt.

Flughafen als Kunstthema

"Wir sind beide auch auf die Problematik des nahen Schönefelder Flughafens eingestellt", erläuterte Monika Krüger den Besuchern einige der Arbeiten in Garten, Atelier und Galerie. Im besonderen Interesse stand dabei Krügers neuestes Werk "Ikarus oder der Traum vom Fliegen". Eine gebrannte Tonfigur - ein Ikarus - wurde dabei mit einer Acrylmalerie kombiniert. Krüger bereitet sich bereits auf eine Ausstellung zum Thema "Fliegen" im künftigen Rathaus von Schönefeld vor.

Mitte der 90er Jahre eröffnete die Künstlerin Ihre Galerie in Großziethen und schuf damit für sich und andere Künstler eine Plattform außerhalb des etablierten Kunstbetriebes. Kommunalpolitisch und künstlerisch engagiert, möchte Monika Krüger seitdem zum Wohlfühlen in diesem boomenden Schönefelder Ortsteil beitragen. Zwei neue Ausstellungen sind in diesem Jahr in ihrer Galerie vorgesehen. usch

 

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