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"Ich
bin ein beneidenswerter Mensch, der jetzt ganz seinen Neigungen
nachgehen kann."
Obwohl sich die Großziethener Galeristin Monika Krüger erst vor
einigen Jahren konsequent ihrem Hobby, der Malerei, zuwandte,
war sie schon seit früher
Kindheit mit Malen und Zeichnen beschäftigt. 1998 konnte
sie ihren Traum vom eigenen Atelier mit Galerie in Großziethen
verwirklichen.
Am 28. Juli 1943 in Berlin
geboren und im Nachkriegs-Neukölln aufgewachsen, ergriff
Monika Krüger zunächst einen handfesten Beruf und absolvierte
eine kaufmännische Lehre. "Dabei ging ich als junges
Mädchen schon gerne durch Museen und zeichnete mit Bleistift
und Tusche", erinnert sie sich. Beruflich war Monika Krüger
stark im Außendienst eingespannt, doch das Hobby nahm immer
mehr Raum in ihrem Alltag ein. "Es gelang mir leicht, mich
mit Farben auszudrücken. Ich hielt malerisch, wie in einem
Tagebuch, die Ereignisse meiner Zeit und Umgebung fest."
Ende
der 80er Jahre gab sie ihren Beruf auf und wandte sich ganz ihrem
Hobby zu. Monika Krüger überzeugt durch Farbenfreude
und Gestaltung. Fachleute rechnen sie zu einer starken Vertreterin
des Expressionismus.
Mitte der 90er Jahre
eröffnete die Künstlerin die "Galerie EinStein",
die ihren Namen nach einem Findling im Garten erhielt. Damit
schuf sie sich und anderen Künstlern und Künstlerinnen
eine Plattform außerhalb des etablierten Kunstbetriebes.
Seit der Eröffnung zogen einige Austellungen von Berliner
Malern und Malerinnen das Interesse auf sich.
Monika Krüger
ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.
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